SAP HANA ermöglicht die Analyse von vielfältigen, großen Datenmengen in Echtzeit. Im Zuge dessen steigt die Bedeutung und damit der Wert von Daten für Unternehmen und damit einhergehend auch der Schutzbedarf. Der Schutz von Daten und Systemen ist eine zentrale Aufgabe für ein SAP-HANA-Einführungsprojekt. Abhängig vom geplanten Einsatzszenario von SAP HANA werden bestimmte Risiken stärker betont.

Um die wesentlichen Risiken beim Ein­satz von SAP HANA zu verstehen, gilt es, sich mit dem Nutzen der Technologie und den unterschiedlichen Nutzungsszenarien zu beschäftigen. Derzeit lassen sich folgende Szenarien unterscheiden:

    •    Business Suite on HANA (dazu zählen ERP on HANA, CRM on HANA, SRM on HANA, SCM on HANA)

    •    BW on HANA

    •    „Sidecar“-Szenario

Das BW on HANA sowie das Sidecar-Szenario werden verwendet, um große Datenmengen aus unterschiedlichen Datenquellen zu analysieren. Dabei ermöglicht die neue Tech­nologie, den Zeitraum für die Replikation der Daten aus den unterschiedlichen Quellen in die Datenbank von vielen Stunden auf wenige Minuten zu reduzieren und die Daten innerhalb weniger Sekunden auszuwerten. Der wesentliche Unterschied beider Szenarien liegt darin, dass im Sidecar-Szenario die Ge­schwindigkeitsvorteile noch konsequenter aus­genutzt werden, indem die Daten in Echt­zeit repliziert werden und die Abfragen in die Datenbank verlagert werden.

Grundsätzlich hat sich am originären Zweck einer Business Suite durch die Verwendung von SAP HANA nichts geändert. Im Vordergrund stehen immer noch die Ausführung von Transaktionen und die Verarbeitung ope­rationaler Daten. Jedoch wird durch die Kom­bination von spaltenorientierter Speicherung und In-Memory-Computing der Nutzen der Systeme um die Echtzeit-Analyse der trans­aktionalen Daten ergänzt. SAP HANA ermög­licht damit die Durchführung von OLTP (online transaction processing) und OLAP (on­line analytical processing) auf einer Plattform. Somit können Benutzer in kürzester Zeit auf große, qualitativ hochwertige Datenbestände zugreifen – wenn möglich unabhängig von Zeit­punkt und Ort. Im Ergebnis können Unternehmen schneller fundierte Entscheidun­gen treffen. Dies ebnet den Weg, um z. B. Op­ti­mierungspotenziale zu realisieren, Simula­tionen durchzuführen oder auf Veränderungen im Markt schnell zu reagieren. 

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