Adventskalender 9/24

In den letzten Jahren haben sich viele Unternehmen dem mobilen Arbeiten geöffnet und schickten Arbeitnehmer:innen zum Teil oder sogar ganz ins Homeoffice. Und der Trend bleibt. Wer zuhause Wert auf Nachhaltigkeit legt und nebenbei noch Kosten einsparen möchte, für den kommt hier:

Der Nachhaltigkeits-Check fürs Homeoffice

1. Drucker adieu
Jede gedruckte Seite verbraucht Ressourcen, sei es der Strom für den Drucker (von dessen Anschaffung ganz zu schweigen) oder das benötigte Papier. Also überlegt, welche Unterlagen ihr wirklich in ausgedruckter Form benötigt. Und spart euch einfach den Rest. Netter Nebeneffekt – ihr benötigt weniger Zeit für die Ablage und das Papierchaos auf dem Schreibtisch.

2. Brrr….ist das kalt hier
Keiner friert gerne am Arbeitsplatz. Kurzes Stoßlüften heißt hier die Devise. Es ist effektiver als gekippte Fenster und bringt dabei noch jede Menge Sauerstoff für die nächste knifflige Aufgabe mit. Ihr seid länger nicht in eurem Homeoffice, weil ihr doch mal wieder die Kollegen live und in Farbe sehen wollt?  Dann dreht die Heizung runter oder schaltet sie ganz aus

3. Bye, bye Standby
Viele Geräte fressen unnötig Strom, auch wenn sie vermeintlich ausgeschaltet sind. Ihr habt euer Tageswerk erledigt? Dann schaltet alle Geräte aus, und zwar komplett. Das kleine Licht am Bildschirm wird zum Stromfresser, wenn es tagelang leuchtet. Eine Steckdosenleiste mit Schalter kann hilfreich sein – ein Handgriff und alles ist aus.

4. Big Data
Auch wenn es nicht offensichtlich ist – jede E-Mail, jede abgelegte Datei verbraucht Strom. Die Server, welche die Daten verarbeiten und speichern benötigen enorm viel Energie. Daher

  • räumt regelmäßig euer E-Mail-Postfach und die genutzten Laufwerke auf
  • vermeidet Mehrfachspeicherung von Dateien
  • versendet einen Abruflink anstatt die Datei anzuhängen oder komprimiert die Datei

5. Reduce and Reuse
Ganz nach dem Motto „Reduce and Reuse“ muss nicht immer alles neu angeschafft werden. Tisch, Schreibtischstuhl, Lampe – Irgendjemand möchte genau das loswerden, was ich gerade benötige. Kleinanzeigenbörsen haben tägliche neue Inserate – klickt euch einfach mal durch, anstatt direkt etwas Neues zu ordern. Das ist nicht nur gut für die Umwelt, sondern schont auch noch den Geldbeutel.