In den SAP Shopfloor Dispatcher & Monitor flossen viele Anregungen des Arbeitskreises Fertigung ein. Gerade wenn bei kleinen Planungsfenstern immer mal wieder kurzfristige Änderungen realisiert werden müssen, kann die Lösung hilfreich sein.

„Nicht mit Erfindungen, sondern mit Verbesserungen macht man Vermögen“, hat der US-amerikanische Industrielle Henry Ford der Nachwelt hinterlassen. In dieser Tra­dition steht in Zukunft ein Stück weit auch der SAP Shopfloor Dispatcher & Monitor. Das SAP-Tool soll die Lücke schließen zwischen den Planungsdaten im SAP ERP und der Aus­führung im Fertigungsbereich. „Wir wollen dem Meister in der Fertigung eine Lösung zur Verfügung stellen, mit der er im Kurzfrist­ho­rizont Aufträge auf Maschinen einlasten, den Produktionsprozess überwachen und auf Ereignisse wie z.B. Maschinenausfälle reagieren kann“, fasst Jutta Wesemann-Ru­zicka, Solution Manager LoB Manufacturing bei der SAP AG, den Ansatz zusammen.

Die Notwendigkeit, ein entsprechendes Soft­ware-Tool zu entwickeln, ergab sich für SAP aus Gesprächen mit Kunden, deren Pla­nungs­­prozesse von den Produktionsprozessen in der Fertigung IT-technisch bislang weitestgehend entkoppelt waren. Im DSAG-Arbeits­kreis Fertigung stieß die Idee auf breite Zustimmung. So ließen sich schnell zehn „Frei­willige“ finden, die sich aktiv an dem Projekt beteiligten und in Abstimmungsgespräche mit den SAP-Entwicklern eingebunden wurden. Im Ramp-up des Shopfloor Dispatcher & Monitor waren es dann gar 18 Kunden, darunter acht DSAG-Mitglieder aus dem Arbeitskreis Fertigung und zehn SAP-Partner.

Beispielhaftes Miteinander

Die beteiligten DSAG-Mitglieder nahmen alle vier Wochen an sogenannten Sprint Reviews teil. Dabei wurden die neuen Entwicklungen sowie die weiteren geplanten Schritte und offene Fragen diskutiert und das Feedback der beteiligten Unternehmen direkt in die laufende Entwicklung eingespeist. Zudem wurde beim Kunden vor Ort die Arbeitsweise der zukünftigen Anwender analy­siert und deren konkrete Anforderungen auf­genommen. Telefonkonferenzen, Workshops, Usability-Tests mit IT-Verantwortlichen und Endbenutzern sowie Kundentests und die Validierung komplettierten die umfangreichen Aktivitäten zwischen Kunden und SAP-Entwicklern. Thorsten Dersch, Leiter Produktionslogistik und -controlling bei Bolenz & Schäfer, kom­mentiert den Ablauf der erfolg­reichen Zusammenarbeit: „Es war ein Riesenvorteil, eine neue SAP-Lö­sung in Sprint Reviews und Usability-Tests ausprobieren zu können. Das schafft gleich eine ganz andere Akzeptanz bei den Endanwendern.“

Für Hermann Beer, IT-Projektleiter bei der Loh Services GmbH & Co. KG, und Michael Viehmann, Projektleiter bei der Rittal GmbH & Co. KG, war das konstruktive Miteinander beispielhaft. „Die Kundenanfragen wurden ausführlich diskutiert und über Mehrheitsentscheide und Kompromisse auf beiden Seiten eine für alle annehmbare Lösung gefunden.“ Zu den Funktionalitäten, die letztlich aus dem Arbeitskreis Einzug in den Shop­floor Dispatcher & Monitor hielten, gehören u.a. Alerts zu einem eingeplanten Vorgang, eine Liste der eingeplanten Aufträge und eine Suchfunktion für Fertigungsaufträge.

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