Die DSAG-Investitionsumfrage 2014 zeigt deutlich, Anwender sind noch mit klassischen Projektthemen befasst. Aber Innovationen wie mobile Anwendungen und In-Memory-Technologie nehmen Fahrt auf. Deren Einsatztempo wird aber von den SAP-Kunden bestimmt. Bei Industrie 4.0 sind die Anwender noch verhalten. Der Durchbruch kündigt sich für 2015 /2016 an.

Die Gesamt-IT-Budgets der DSAG-Mitglieder in Deutschland, Österreich und der Schweiz steigen 2014 weniger als im vergangenen Jahr. Das hat die 11. Investitionsumfrage der Deutschsprachigen SAP-Anwendergruppe (DSAG) e.V. ermittelt. Hier stehen 1,7 Prozent gegenüber 5,9 Prozent in 2013. Ein kleines Plus zeigt sich bei den IT-Budgets der Mitglieder in Deutschland, während die Ausgaben der Nachbarn in Österreich und der Schweiz einen leichten Rückgang verzeichnen (D: 2,1; AT: -0,4; CH: -0,9).

Wohin fließen SAP-Budgets?

Die Investitionen in SAP-Systeme steigen um 6 Prozent in 2014. Das Wachstum hat sich im Vergleich zu 2013 jedoch fast halbiert (11,2 Prozent). Das Budget teilt sich dabei folgendermaßen auf:

    •    51 Prozent Beratung
    •    33 Prozent SAP-Lizenzen
    •    16 Prozent Hardware

„Vom verfügbaren Budget wird ein Drittel nach Walldorf überwiesen. Das legt den Schluss nahe, dass vor allem die Bestandskunden in DACH einen großen Teil in Wartung investieren“, erklärt Andreas Oczko, DSAG-Vorstand Service & Support. „Eine Frage, die sich hier stellt, ist, welchen Gegenwert können Kunden für diesen Betrag erwarten, gibt es doch immer wieder Diskussionen darüber, was im Rahmen der Wartung enthalten ist. Hierzu ist die DSAG mit SAP im ständigen Austausch.“ Ein anschauliches Beispiel hierfür sind die Diskussionen um das aktuelle Thema SAP Fiori. Aus Sicht der DSAG sollten die neuen Oberflächen nicht kostenpflichtig an Kunden weitergegeben, sondern im Rahmen der Wartungszahlungen zur Verfügung gestellt werden. Darüber hinaus zeigt die Investitionsumfrage 2014 deutlich, dass Unternehmen in den laufenden Betrieb ihrer Lösungen investieren. So schlägt die Beratung im SAP-Bereich mit 51 Prozent zu Buche.

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