Die anstehende SEPA-Umstellung sorgte in vielen Banken für Verunsicherung. Unklar war, wer die Verantwortung dafür übernehmen soll. Neben der IT waren auch Bereiche wie der Zahlungsverkehr, Abwicklungsabteilungen und der Vertrieb betroffen. Die DSAG sensibilisierte ihre Mitglieder bereits sehr früh für das Thema, unterstützt durch eine modul- und branchenübergreifende SAP-Koordinierungsstelle.

Neben organisatorischen und kundenrelevanten Herausforderungen von SEPA, wie beispielsweise die Änderung der Stammdaten und der Kundenanschreiben oder die Kommunikation des Zeitpunkts der Umstellung, galt es vor allem, die IT SEPA-gerecht aufzustellen. So musste auch SAP ihre Lösungen um SEPA-Funktionen erweitern. Dazu wurden vorher definierte Software-Upgrades in SAP-Lösungen sowie in Anwendungen zum Zahlungsverkehr eingespielt und getestet. Betroffen waren verschiedene Module des SAP Banking, aber auch bankübergreifende Module wie SAP ERP Financials.

Dank optimaler Koordination auf der Zielgeraden

Andreas Werner-Scheer
Andreas Werner-Scheer

Aufgrund zahlreicher Anfragen von An­wendern hatte sich der Arbeitskreis Banking mit einer branchenübergreifenden Themengruppe und in diversen seiner Arbeitsgruppen der Problematik SEPA angenommen. Es folgte ein intensiver und konstruktiver Dialog mit SAP. Als Konsequenz daraus entwickelte der für Banken zuständige SAP-Bereich eine eigene modul- und branchenübergreifende Koordinierungsstelle. Diese half Kunden sowohl in Bezug auf die IT als auch bei allen anderen wichtigen Fragen und Herausforderungen in Sachen SEPA. „Wir sind zufrieden mit dem konstruktiven Austausch und freuen uns, dass die SAP-Kunden nun fit sind für die endgültige Umstellung des Zahlungs­verkehrs auf das SEPA-Verfahren am 1. Februar 2014“, so Andreas Werner-Scheer, Sprecher des Arbeitskreises Banking.

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