Die Außendienstmitarbeiter der Werner & Mertz GmbH sind mit der SAP Mobile Platform und der Applikation SAP Retail Execution für ihre Aufgaben technologisch bestens gerüstet. Per Mitarbeiterbefragung wurden die wichtigsten Prozesse auf die Tablet-Computer umgesetzt. Das macht vieles leichter, sowohl die Aktionen vor Ort als auch das Arbeitsgerät.

Einer der berühmtesten Frösche der Welt dürfte neben Kermit aus der Muppet Show das Logo des Froschkönigs auf den Schuhpflegeprodukten der Werner & Mertz GmbH sein. Alles begann in den 60er-Jahren des letzten Jahrhunderts mit einer bis dahin völlig neuartigen Schuhcreme. Das Produkt in einer markanten Blechdose erhielt den Markennamen Erdal und den roten Froschkönig als Logo. Seit 1986 ziert zudem ein grüner Vertreter aus der Klasse der Amphibien als Marke Grünfrosch die umweltverträgliche Produktlinie von Putz-, Spül-, Wasch- und Reinigungsmitteln. Eine Kombination, deren Siegeszug bis heute anhält.

Dafür zu sorgen, dass es auch so bleibt, ist u.a. die Aufgabe der Außendienstmitarbeiter, die die Märkte und Großkunden besuchen. Erste Erfahrungen, die damit verbundenen Prozesse mittels mobiler IT-Komponenten abzubilden, hatte Michael Moser, Leiter Konzern-IT bei Werner & Mertz, bereits mit den SAP-CRM-Versionen 3.0 und 4.0 gesammelt. Die Möglichkeiten konnten allerdings nicht überzeugen. Es gab keine Integration zu Microsoft Outlook, die Prozesse konnten nicht mit Smartphones oder Tablets synchronisiert werden und die Benutzeroberflächen waren wenig anwenderfreundlich. Dann lief das System aus der Wartung und es eröffnete sich die Chance auf einen Neuanfang.

Bestehende Prozesse abdecken

Es war die Zeit, als Sybase in die SAP-Familie integriert wurde und damit die SAP Mobile Platform (früher Sybase Unwired Platform, SUP) mit der Applikation SAP Retail Execution das Interesse von Michael Moser und seinem Team weckte. Die Applikation deckte genau die Funktionalitäten ab, die von den Außendienstmitarbeitern offline bei ihren Kundenbesuchen benötigt wurden. Und um mehr ging es letztendlich auch nicht. „Wir haben uns nicht die Frage gestellt, was wir mit der Plattform und der Applikation alles anstellen können. Wir hatten die Geschäftsprozesse, für die wir eine Lösung auf dem technisch aktuellsten Stand gesucht haben. Und die haben wir mit der SAP-Kombination gefunden“, so Michael Moser.

Nachdem die technologische Basis gelegt war, ging es an die Verteilung der Aufgaben. Oder anders ausgedrückt: Welche Prozesse werden online benötigt und welche können auch offline abgewickelt werden? Eine Umfrage unter den Mitarbeitern brachte die konkreten Anforderungen an eine mobile g Lösung ans Licht. „Das Ergebnis hat uns gezeigt, dass die Mitarbeiter bei weitem nicht alle Daten offline benötigen, sondern auch vieles online im Büro erledigt wird“, erläutert Michael Moser. So werden z.B. Besuchsnotizen und die Aktivitätsberichte bei jedem Besuch vor Ort bearbeitet. Dann folgen mit deutlichem Abstand der Besuchsbericht und der Kalender als weitere Tools, die bei jedem Kundenbesuch benutzt werden. Auf der anderen Seite stellte sich durch die Erhebung heraus, dass am Schreibtisch eher Excel-Reports erstellt, Marketingmerkmale geändert und die Terminplanung durchgeführt wird.

Sie möchten alles lesen?
Der vollständige Artikel ist DSAG-Mitgliedern vorbehalten.

Das DSAG-Mitgliedermagazin blaupause erscheint drei Mal im Jahr. Es liefert seit 2005 eine Nahaufnahme der wichtigsten Diskussionspunkte in der DSAG. Als Mitglied erhalten Sie das Magazin kostenlos als Print- und/oder Online-Version. Als DSAG-Mitglied loggen Sie sich einfach über den orangen "Anmelden"-Button oben auf der Seite ein und schon haben Sie Zugriff auf alle blaupause-Inhalte.

Sie sind noch kein DSAG-Mitglied? Informationen zu den Vorteilen einer DSAG-Mitgliedschaft erhalten Sie hier.


0 Kommentar(e)
0
(0) Bewerten Sie diesen Artikel

1-14

Mitgliedermagazin
blaupause

Als DSAG-Mitglied erhalten Sie automatisch Zugang zum DSAG-Mitgliedermagazin blaupause. Ob in gedruckter Form und/oder als Online-Ausgabe. Legen Sie es ganz einfach selbst in Ihrem Mitgliederprofil im DSAGNet fest.

Zum Mitgliedermagazin