Quasi-Echtzeitanalysen großer Datenvolumen, neue Geschäftsprozesse und vielleicht sogar -modelle: mit In-Memory kommt Bewegung in die IT-Abteilung der adidas Gruppe. Dabei ist der Geschwindigkeitszuwachs nur eine positive Nebenerscheinung.

Der Sportartikelhersteller adidas Gru­ppe steht für Sport, Bewegung und Innovation. Charakteristika, die ebenfalls gut zur aktuell diskutierten In-Memory-Technologie passen. Ist die Innovation doch prädestiniert, Bewegung in die Unternehmens-IT und die Prozesslandschaften zu bringen. Für Michael Vögele, Vice President Global IT der adidas Gruppe, war die Entscheidung pro In-Memory das Ergebnis einer konkreten Überlegung: Was kann uns die neue Technologie an IT-Innovationen ermöglichen? Als Antwort darauf lassen sich drei Elemente mit viel Potenzial hervorheben. Das erste ist die deut­lich höhere Leistungsfähigkeit, durch die sich bestehende Geschäftsprozesse verbessern lassen, wie z.B. die Materialeinsatzplanung. Nächtliche Datenläufe, die am nächsten Mor­gen einen Stand vom Vortag oder der Vorwoche lieferten, sind heute passé. Jetzt kann zu jedem beliebigen Zeitpunkt auf die realen, geänderten Daten zugegriffen werden.

Analysen und positive Nebenwirkungen

Als zweites Element führt Michael Vögele neue Geschäftsprozesse oder auch gan­ze Geschäftsmodelle ins Feld, die sich dank In-Memory auftun können. Der Zugriff quasi in Echtzeit auch auf sehr große Datenvolumina bietet völlig neue Analysemöglichkeiten und -methoden. Darin liegt genug Potenzial, um Abläufe nicht nur zu verbessern, sondern komplett zu verändern. Und als drittes Element schließlich sieht Michael Vögele „po­sitive Nebenwirkungen“ von In-Memory. Eine davon hat sich bereits eingestellt, indem die Komplexität der SAP-Landschaft reduziert werden konnte. Danach sah es auf den ersten Blick eigentlich gar nicht aus. So wurde bei dem Sportartikelhersteller die In-Memory-Datenbank erst einmal neben dem existieren­den System platziert. Was ja prinzipiell e­her mehr als weniger Komplexität zur Folge hat. „Daten mussten transferiert und eine zwei­te Datenbank implementiert und die Datenflüsse entsprechend harmonisiert werden“, beschreibt Michael Vögele den Anfang von In-Memory bei der adidas Gruppe.

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