Seit 13. November 2012 ist das SAP BusinessObjects Design Studio generell verfügbar. Mit der Möglichkeit, die Design-Studio-Applikation in diesem Jahr nativ auch auf HANA und der SAP-NetWeaver-Plattform umzusetzen, ist das Design Studio eine echte Alternative zum SAP BEx Web Application Designer.

„Was lange währt, wird endlich gut“… und lässt, wie im Falle des SAP BusinessObjects Design Studio, idealerweise gleich noch sein enormes Potenzial aufblitzen. Nach der Übernahme von Business Objects durch SAP war rund um die SAP BEx Suite eine Art Entwicklungsvakuum entstanden. Aufgrund dieser Tatsache sah sich der Arbeitskreis in der Pflicht, die Dringlichkeit und die zeitlichen Nöte der Anwender in Bezug auf ein Web-Application-Designer-Nachfolgeprodukt an SAP zu kommunizieren – und stieß auf offene Ohren. Nach einer längeren Phase der Unsicherheit unter den Anwendern hat sich jetzt die intensive Zusammenarbeit des DSAG-Arbeits­kreises BI & CPM und der speziell gegründeten Themengruppe Analyse-Tools mit SAP ausgezahlt. 

Die Vorzeichen stehen gut

Eine entsprechende Lösung war schon lange überfällig. Ließen sich doch die Anforderungen der Fachbereiche an mobile Szenarien und Web-Tauglichkeit z.B. in Form von Web- und Mobile-Reportings mit dem SAP BEx Web Application Designer letztlich nicht mehr adäquat umsetzen. Mit dem SAP BusinessObjects Design Studio soll nun alles anders und viel besser werden. Die Vorzeichen, dass es auch so kommt, stehen sehr gut. In einem einzigen Satz zusammengefasst lautet das erste Urteil: „Das SAP BusinessObjects Design Studio ‚versteht‘ das SAP NetWeaver Business Warehouse.“ Das ist insofern bemerkenswert und erfreulich, da Business-Objects-Produkte bislang auf eine gewisse Art „aufgesetzt“ oder „angeflanscht“ und damit ein bisschen wie ein Fremdkörper wirkten. Im Gegensatz dazu ist das SAP BusinessObjects Design Studio voll mit dem SAP NetWeaver Business Warehouse kompatibel und deckt u.a. die zentralen Anforde­rungen an das Web- und Mobile-Reporting ab. Mit der Möglichkeit, die Design-Studio-Applikation im nächsten Jahr nativ auch auf HANA und der SAP-NetWeaver-Plattform umzusetzen, schließt sich dann der Kreis, den SAP mit der Übernahme von Business Objects begonnen hat. SAP BusinessObjects Analysis Edition for Office, Crystal Reports und Design Studio stellen somit die Nachfolge und gleichzeitig die Empfehlung der DSAG zur SAP BEx Suite dar. 

Ramp-up überspringen

Seit 13. November 2012 ist das SAP BusinessObjects Design Studio generell verfügbar. Nicht zuletzt dank der engen Zusammenarbeit des DSAG-Arbeitskreises mit der SAP-Entwicklung. Wir konnten anschau­­lich den unmittelbaren Bedarf der Anwender vermitteln, die zeitliche Brisanz verdeutlichen und unsere Vorstellungen bezüglich des Funk­tionsumfangs einbringen. Dabei wurde die Prämisse „Qualität geht vor Funk­tionsumfang“ von SAP mitgetragen. Das führte letztendlich dazu, dass erstmals in der SAP-Geschichte die Ramp-up-Phase für ein Produkt übersprungen werden konnte. Der Grund für die Entscheidung: die ebenfalls historische Zahl von rund 400 Beta-Testern meldete kaum Fehler an die SAP-Qualitätssicherung zurück. Dem­zufolge wurde aus dem geplanten Ramp-up-Termin kurzerhand das Datum für die allgemeine Verfügbarkeit der Lösung. Damit haben die Unternehmen nun die für sie über­aus wichtige und verläss­liche Perspektive, auf der sie 2013 ein Front­end-Projekt budge­tieren und einplanen kön­­nen. Ein Beispiel, das im Sinne der SAP-Anwender gerne zur Regel werden darf! 

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